Paul Renner

zBreagaz Kuenstler Paul Renner

* 1957 geboren in Bludenz, lebt und arbeitet in Egg-Grossdorf und Altavilla/Piemont

Einzellausstellungen (Auswahl seit 2000): No Mans Land, Museum of Contemporary Art & Timken Museum/San Diego (2012/13); Bienenstock komprimiert, Galerie Konzett/Wien (2012); Consecration Of The Bar, Leo Koenig Inc./New York (2011); Fenghuang: Metamorphoses, Space by Three on the Bund/Shanghai (2010); The Omaha Diner, Bemis Center for Contemporary Arts/Omaha (2009); Esilio a Capri, Fondazione Morra/Napoli (2009); Theatrum Anatomicum, Kunsthaus Bregenz und Galerie Konzett/Wien (2007); Iconologia Tenebrarum Galerie Baviera/Zürich (2006); Hardcore Diner, Leo Koenig Inc./New York (2006); El Patio, Can Marquès/Palma de Mallorca (2005); The Hell Fire Dining Club, Kunsthalle/Wien (2004); TeatroAnatomico, Villa Paleotti Isolani – Galleria Spazia Bologna (2003); The Hell Fire Touring Club, Fondazione Morra/Napoli (2002); Contro Corrente, Fondazione Morra/Napoli (2000).

Paul Renners Bilder und Ensembles befinden sich u.a. in: Reinhard Diethardt Collection/Graz, Christine & Andy Hall Foundation, Southport/USA und Derneburg/D, Sammlung Karin und Uwe Hollweg/Bremen, Fondazione Morra/Napoli, Sammlung Maria und Walter Schnepel/Bremen.
www.paulrenner.net

„Wallalloo, Wallalloo mourn is plein”
Öl auf Leinwand, 173 x 283 cm, 2012
courtesy: Galerie Konzett, Wien
„Wallalloo, Wallalloo mourn is pleine“ ist ein Zitat aus James Joyce „Finnegans Wake“. Es kann unterschiedlich übersetzt werden u.a.: „Waterloo, Waterloo, traurige Ebene“ oder „Walhalla, Walhalla, der Mond ist voll“. „Wallalloo“ ist eine Brunnenanlage und ein Schlachtengemälde zugleich (Die Schlacht bei Waterloo vom 18. Juni 1815 war die letzte Schlacht Napoleon Bonapartes. Sie fand 15 km südlich von Brüssel in der Nähe des Dorfes  Waterloo statt.).

Honigpresse II
Bienenwaben, Wachs, Damar, Öl, Stein und Holz
85 (breit) x 65 (tief) x 103 (hoch) cm, ca. 50 kg
courtesy: Galerie Konzett, Wien
Die Honigpresse II ist Teil einer Raum füllenden Installation, bestehend aus einer Bar, einem Paravent und einer Bilderwand und ist eine Metapher auf Kollektiv und Individuum.

Paul Renner zielt auf die Idee des Gesamtkunstwerks. So sind auch seine Bilderzyklen Teil eines Größeren Ganzen, dem eine synästhetische Wahrnehmung zu Grunde liegt. Die Handlungsweise ist radikal, anarchisch, subversiv und experimentell und die Präsentation hat oft performativen Charakter, die oft mit kulinarischen Happenings einhergeht.