Manfred Egender

zBreagaz Kuenstler Manfred Egender

* 1954 in Schnepfau, arbeitet und lebt in Bregenz und Feldkirch
Universität für angewandte Kunst Wien (1974 – 1978), Stipendium Hochschule der Künste Berlin und Freie Universität Berlin (1979), Österr. Staatsstipendium (1985), Hommage à Kokoschka Preis, Förderungspreis des Landes Vorarlberg (1986), weitere Preise: AK Vorarlberg/Feldkirch (1989), Land Steiermark: Österr. Grafikwettbewerb (1994), Sozialzentrum Mariahilf/Bregenz (2001), Pfarrkirche Kennelbach (2003), LKH Feldkirch – Pathologie (2008).

Ausstellungen (Auswahl): seit 1984 zahlreiche Ausstellungen in Feldkirch, Dornbirn (ORF, art bodensee),  Bregenz, Innsbruck, Linz, Wien, St. Gallen, Zürich, Wiesbaden, Karlsruhe (Kunstmesse), Köln (Galerie Ulrich Müller, Art Cologne),
Livorno, New York Art Fair, New Orleans, East Lansing (USA), Polen, Galerie Feurstein Feldkirch (2011), Art Karlsruhe, Galerie Schmidt/Reith im Alpbachtal, art bodensee/Dornbirn, Künstlerhaus Wien, Galerie Ulrich Mueller/Köln.


Kunst ist Behauptung in Form. Diese Bildpartituren visualisierter Selbstgespräche referieren zwischen eigenmotorischer Linearität, monochromen Flächen, schablonisierten Objekten und Signalbegriffen. Die Suche nach bildhaften Argumenten privater Sinnerklärung wird augenscheinlich. Es zeigt sich ein künstlerisches Programm als fuga vaccui mit (über)lebenspraktischen Leihsprüchen, grafischen Ballungen und materialdichter Motivik. Der lineare Gestus wird jäh gesto(p)pt von Symbolschranken und definierter Begrifflichkeit. Worte sehen versus Bilder lesen; Gedankenschmuggel ist erwünscht oder ist jedes Artefakt sich selbst genug, verbüchern wir diese bildnerische Mehrsprachigkeit als Humboldtsches Prinzip oder verschieben wir sie laienhaft auf den Sehnsuchtsparcours der uneingelösten Illusionen. Jedes einzelne formulierte Zwischenergebnis erzwingt das Weitermachen. (Manfred Egender)