Hubert Greber

zBreagaz Kuenstler Hubert Greber

* 1962 in Bezau, lebt und arbeitet in Wien
Pädagogische Akademie (Hauptschullehrer), seither autodidaktisch künstlerisch tätig, 1990 Übersiedlung nach Wien, Rom-Aufenthalt (1993). Ab 1986 Teilnahme an verschiedenen Malersymposien (Österreich, Deutschland, Italien).

Ausstellungen (Auswahl): Hollersbach/Salzburg, RAPS Kulmbach/Deutschland, Citta di Castello/Italien, Kammern/Niederösterreich, Raiffeisenbank Bezau, „fremd gehen“ Volksschule Egg. Ab 2005 intensive Beschäftigung mit dem Thema Kochen: „Blaue Gans“ (Weiden am See/Burgenland), „Schwarze Katze 1 und 2“ (Wien Hernals/Währing), Hotel Post (Bezau), „Karl Ludwig Hütte“ (Rax/Niederösterreich).

„Dabei ist die Frage, was Kunst ist und was nicht, ebenso zweitrangig wie die Frage, ob wir leben, wenn wir tot sind.“ Was Bazon Brock mit seinen für viele Documenta-Ausstellungen eingerichteten „Besucherschulen“ dabei anspricht, mag auf  künstlerisches Tun/künstlerisches Nehmen zutreffen – oder eben nicht. Da ist zum einen die Tätigkeit als Kunstschaffender (Produzent), auf der anderen Seite der Kunstbetrachter (Konsument), der mit seiner eigenen individuellen Wahrnehmungsfähigkeit ein Kunstwerk inhaltlich mit- beziehungsweise neu gestaltet! Es muss nicht jede Suppe schmecken, die von einem Koch zubereitet wird! Zwischen süß und sauer soll der Esser unterscheiden können.
Niemand will den Begriff der „Sozialen Skulptur“ von Joseph Beuys überbeanspruchen. Betrachtet man allerdings den Sinn einer künstlerischen Auseinandersetzung mit einer Thematik des Alltäglichen, und mehr ist Kunst nicht,  treffen Beuys mit seiner Begrifflichkeit künstlerischer Agitation und  Brock mit der Idee seiner „Besucherschulen“ dort zusammen, wo sich Produzent und Konsument begegnen. Dieser Begegnung habe ich mich entzogen: DOCH ALLES NICHTS NEUES NOCH! Ausstellungskuratoren sind hoch spezialisierte Kunstkonsumenten – übernehmen Sie doch bitte die Hängung!
(Hubert Greber)