Harald Schwarz

zBreagaz Kuenstler Harald Schwarz

* 1972 in Bregenz, lebt und arbeitet in Sulzberg

1986 – 1996 Orgelbauer bei Rieger Orgelbau, Grafiker bei Meraner & Schneider, seit 1998 Grafik und Orgeldesign, Einzelunternehmen.

Ausstellungen (Auswahl): Raiffeisenbank Hittisau (1991), „Segmente“ Hohenemser Sommerakademie (1993), Performance „Grüos Veah“ (1994), „Knoten-Knoten“, Aktion am Bahnhof Langenegg (1995), „Wortspende“, Kunst in der Stadt II (1998), „Masse in Form“, Hans-Bach-Kurzfilmfestival (1999), „GAME BOYS“, Hans-Bach-Kurzfilmfestival (2003), „Frozen-Faces“, Bauhof Oberhauser-Schedler Andelsbuch (2008), „Franz Michael Felder“, Kulturverein Bahnhof/Andelsbuch (2009).
www.mixedmedia.at

D-P-I
Ausgangspunkt ist die digitalisierte Version einer Realität und das Porträtieren einer Bilddatei mit samt der, durch die Kodierung entstandenen Informationslücken. Entgegen dem Mega-Pixel-Wahn portraitiert Schwarz seine Dateien im 1 dpi (dot per inch) Raster. Durch diese extreme Skalierung wird der einzelne Rasterpunkt zur eingegrenzten Freifläche künstlerischer Umsetzung (1 drawing per inch). Auf dieser Fläche zeichnet Schwarz mit Permanent-Marker individuelle Linearts. Die Intensität der Zeichnung wird von dem Portraitierten – der Bilddatei – vorgegeben. Die akribische Aneinanderreihung der Zeichnungen erzeugt das charakteristische amplitudenmodulierte Raster. Durch eine steigende Distanz zum Datei-Portrait werden die schwarzen Signaturen als Graustufen wahrgenommen und offenbaren eine archivierte Realität.