Anton Moosbrugger

zBreagaz Kuenstler Anton Moosbrugger

* 1942 in Egg, lebt und arbeitet in Bregenz und Egg
Lehrtätigkeit ab 1968, Schnitzschule Elbigenalp/Tirol, BRG Dornbirn-Schoren, PG Mehrerau/Bregenz. Symposien: ARGE ALP/Lochau, Fuchsmoos Wenns/Pitztal, Tropea/Italien, Gars am Kamp/Niederösterreich. Ab 1990 ohne PKW, Bau ab 2000 Atelier/Wohnhaus oberhalb des Impulszentrums Bregenzerwald (bis 1982 Bahnhof Egg). 2002 Installation „Bahnhofstadelklause“.

Ausstellungen (Auswahl): Heimatmuseum Egg und Heimatmuseum Bezau, Neufeld-Galerie Lustenau, Seezentrum Hard, Zentrum 107 Innsbruck, Alpi Locarno, Hochschülerschaft Wien, ZB Wien, Bahnhof Egg, Kunst- und Antiquitätenmesse Wien und Innsbruck, Künstlerhaus Thurn & Taxis Bregenz, Weiler im Allgäu, Schwaz und Reutte/Tirol, Biennale Florenz (2003 und 2009).

Mit dem Status als „Öffis-Apostel“ lebt es sich gut, vor allem dann, wenn Veränderungen zugelassen werden. Mobilität ist schließlich auf dieser Ebene ein geflügeltes Zauberwort. Das Kunstwerk, oder was man davon hält, wird zum Werkzeug und ist Botschaft zugleich. Meine Traumfänger-Zugobjekte bzw. Installationen, z.B. Duša-Express im Domizil in Egg, „Waggoninterieur F.M. Felder“ und andere Reminiszenzen auf dem Sektor Bahnverkehr, waren stets als Handgepäck konzipiert. Selbst das 2009 für die Biennale in Florenz geschaffene Wandobjekt „Modulor-Express“ (200 x 200 cm) verkehrte als 90 x 70 cm Handgepäck auf Schiene. (Anton Moosbrugger)

Anton Moosbruggers Werke sind kryptisch, suggerieren aber stets Vertrautes. Kritisch sind seine Zeitdiagnosen, mitunter auch herb, oft aber mit ironischem Unterton. Ein Pessimist ist er keiner, vielmehr ein „Therapeut“ mit ungewohnten Denkmodellen, die kontroversielle Beurteilungen geradezu provozieren – kurz: Seine Kunst ist nicht fürs Regal bestimmt, sondern dient der Bereicherung unserer Wahrnehmung. (Mag. Maria-Rose Steurer-Lang)

Für die Ausstellung „z’Breagaz“ ist eine Zuggarnitur aus der Jetserie „Wälderjet im 2/4 Takt“ bereitgestellt. Ein meisterhaft nachgebautes Modell soll der „Wälderjet“ ganz und gar nicht sein – sehr wohl aber ein frivoles Spielzeug mit Seitenblick auf Klischees und Brauchbarkeit als ein Instrument zur Appetitstimulanz à la Dipl.-Ing. Hubert Rhomberg. (Anton Moosbrugger)